Archive for August, 2008

Humax iCord: Neue Firmware aktiviert Netzwerk-Schnittstelle des HDTV-Receivers Humax iCord HD

Ab sofort stellt HUMAX für seinen HDTV-Festplattenrecorder iCord HD ein neues Software-Update zur Verfügung. Das Update kann per automatischer Update-Funktion via Satellit oder individuell mit einem USB Stick installiert werden.

Mit dem Update wird die Netzwerkschnittstelle des Receivers aktiviert. Per FTP können Bilder und MP3-Dateien auf die bereits integrierte Festplatte des iCord HD übertragen und von dieser wiedergegeben werden. Die als Transport-Stream (.TS) gespeicherten TV-Aufnahmen können ebenfalls auf den PC übertragen und mit externen Programmen bearbeitet werden.

Zusätzlich lässt sich mit der neuen Firmware bestimmen, wieviele Minuten Aufnahmepuffer am Anfang sowie am Ende einer programmierten Sendung berücksichtigt werden sollen, um Zeitverschiebungen bei der Timer-Programmierung ausgleichen zu können.

NEWS Premiere: HDTV-Receiver Humax PR-HD1000 bekommt NDS-Update

Humax hat nach Angaben von Premiere damit begonnen, ein Update für den HDTV-Receiver PR-HD1000 via Satellit auszustrahlen, mit dem dieser auf die neue NDS-Verschlüsselung umgestellt wird.

Nach Aktualisierung auf die Version 1.00.39 erscheint ein Hinweis mit der Aufforderung, eine neue Karte anzufordern. Nur bei telephonischer Anforderung erhalten Kunden eine NDS-Karte, die allerdings auch nicht in einem Alphacrypt-Modul verwendet werden kann.

Ansonsten wird voraussichtlich ab Herbst eine neue Nagravision-Karte an alle Kunden versendet, die keinen NDS-Receiver nutzen. Ausser dem Humax PR-HD1000 sind momentan keine Updates für weitere HDTV-Receiver vorgesehen

quelle: areadvd.de

Hochauflösende Bilder: Für wen sich HDTV lohnt

Hamburg/München (dpa/tmn) – Immer mehr Verbraucher kaufen sich Flachbildfernseher. In der Regel sind diese Geräte «HD ready» – sie können Fernsehen und Videos in besonders hoher Auflösung zeigen.

Doch während es dank Blu-ray bereits viele hochauflösende Filme aus der Konserve gibt, sieht es mit TV-Sendungen in High-Definition in Deutschland noch ziemlich mau aus. Die Anschaffung eines teuren HDTV-Receivers lohnt sich – wenn überhaupt – höchstens für Sportfans.

Kostenlos zu empfangen ist zum Beispiel das HDTV-Programm des Senders Anixe HD. Dieser will nach eigenen Angaben einige Wettkämpfe der Olympischen Sommerspiele in Peking hochauflösend übertragen. Zu den Sportarten zählen Mountainbiking, Reiten, Bogenschießen, Triathlon, Segeln, Surfen und Marathon. Zu empfangen ist Anixe HD über digitales Satelliten-Fernsehen (Astra) sowie in den digitalen Kabelnetzen Kabel BW und Kabel Neubrandenburg. Neben der Olympia-Berichterstattung besteht das Anixe-Programm vor allem aus Serien und Spielfilmen, die nicht gerade zur Kategorie Blockbuster gehören.

Bei Premiere liegt der Fokus des HD-Angebots ebenfalls auf Sport: «Wir zeigen in der Saison an jedem Wochenende drei Bundesliga-Spiele», sagt Pressesprecher Michael Jachan in München. Hinzu kommen ein DFB-Pokal-Spiel pro Runde und mindestens eine Champions-League-Partie pro Woche. Außerdem werde fast jeder neu startende Film mit hochauflösenden Bildern gezeigt. Zum HD-Programm gehören auch die Dokumentationen von Discovery. Das HDTV-Paket kostet 19,99 Euro.

Ein Kostenfaktor ist bei HDTV der Kauf eines passenden Receivers. Da ein HD-Tuner selten in Fernseher eingebaut ist, muss eine Set-Top-Box her, die das aus dem Kabel oder von der Sat-Schüssel kommende HDTV-Signal verarbeiten kann. Etwas mehr als 150 Euro koste ein HDTV-Receiver mindestens, sagt Hannes Rügheimer von der in Stuttgart erscheinenden Zeitschrift «video». Premiere bietet seinen Abonnenten einen günstigeren Receiver bei Vertragsabschluss an.

Ob ihm das derzeitige HDTV-Angebot die Kosten wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Dagegen spricht jedoch vor allem, dass das Free-TV-Angebot äußerst dünn ist. Die öffentlich rechtlichen Fernsehsender starten laut ARD-Pressesprecher Christian Bauer mit der regelmäßigen Ausstrahlung von HDTV erst anlässlich der Olympischen Winterspiele in Vancouver im Februar 2010. Vorher gibt es noch einige «Showcases» – für alle mit Receiver ausgestatteten Zuschauer empfangbare Probesendungen, die auf wenige Tage begrenzt sind.

Die Vorhut der öffentlich-rechtlichen Sender in Sachen HDTV übernimmt der deutsch-französische Kultursender Arte. Er hat schon damit begonnen, sein Programm hochauflösend auszustrahlen. Allerdings sind zum Beispiel Opern und Konzerte nur über Astra, also über Satellit, zu empfangen. Programmanteile, die noch nicht in HD-Formaten verfügbar sind, werden hochgerechnet.

Wer seinen TV-Empfang auf Internet umstellt, kann ebenfalls HDTV empfangen. T-Home bietet das hochauflösende Fernsehen Kunden an, die einen schnellen VDSL-Anschluss besitzen. Das kostet ab 59,95 Euro. In diesem Preis sind Flatrates für Internetnutzung und Festnetztelefonie enthalten.

Was HDTV genau bedeutet

HDTV steht für High Definition Television. Er bezeichnet ein Bild mit einer Auflösung von 720 oder 1080 Zeilen – je nach Verfahren. Der bisher in Deutschland genutzte PAL-Standard bietet dagegen lediglich 576 Zeilen. HDTV stellt Bilder somit detailreicher dar. Dass derzeit vor allem Fernsehen im PAL-Standard ausgestrahlt wird, bringt bei HDTV-fähigen Fernsehern Probleme: Um den Bildschirm zu füllen, muss das PAL-Signal hochgerechnet (interpoliert) werden. Das sorgt in vielen Fällen zu Bewegungsunschärfen, die unter anderem deutlich bei Fußball-Übertragungen zu sehen sind.

Quelle: sueddeutsche.de

Premiere schiebt Schwarzsehern erneut Riegel vor

Der Pay-TV-Anbieter Premiere setzt fünf Jahre nach Einführung seines Verschlüsselungssystems Nagravision auf eine neue Sicherheitslösung von NDS plc, genannt NDS Videoguard. Nachdem seit Ende 2005 diverse Verfahren existieren, die Verschlüsselung von Nagravision zu umgehen, soll das neue System Schwarzseher wieder aussperren.

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Austausch der Smartcards bis Herbst abgeschlossen

Bis zum Ende des dritten Quartals diesen Jahres soll der in dieser Woche begonnene Austausch sämtlicher Smartcards für Satellitenkunden abgeschlossen und Premiere damit wieder sicher sein.

Empfang über manipulierte Receiver nicht mehr möglich

Anfang des Jahres musste Premiere einräumen, dass das Verschlüsselungsverfahren Nagravision von verschiedenen Personen geknackt wurde. Nachdem alle Smartcards ausgetauscht wurden, soll der Empfang von Premiere über manipulierte Receiver nicht mehr möglich sein.

Quelle: djnewswires.de

Zentralvermarktung des DFB-Pokals durch erlaubnis des Kartellamt

Das Bundeskartellamt hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Zentralvermarktung des DFB-Pokals erlaubt. Das aktuelle Modell sei kartellrechtlich nicht zu beanstanden, da es neben den Live-Spielen im Pay-TV auch eine umfangreiche und zeitnahe Highlight-Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen gebe, sagte Behörden-Sprecherin Silke Kaul der Zeitung “Die Welt” (Mittwochausgabe).

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Freiwillige Prüfung

Der DFB hatte sein neues Vermarktungsmodell nach den jüngsten Querelen um die zentrale Vergabe der TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga freiwillig zur Prüfung eingereicht und zu Wochenbeginn offiziell Grünes Licht bekommen.

Alle Spiele bei Premiere

In dieser Saison werden alle Spiele des Traditionswettbewerbs erstmals vom Bezahlsender Premiere gezeigt. Gleichzeitig gibt es aber in jeder Pokalrunde weiterhin einzelne Live-Spiele sowie ausführliche Zusammenfassungen aller Begegnungen im Free-TV. Damit sieht das Kartellamt den Verbraucher an den Vorteilen der Zentralvermarktung angemessen beteiligt.

Experten: Keine Parallele zur Bundesliga

Experten warnen nun davor, die Pokal-Entscheidung auf die Bundesliga zu übertragen. “Jeder Fall muss einzeln betrachtet werden. Die Auswirkungen auf den Markt sind in beiden Fällen unterschiedlich”, sagte Kartellrechtler Mark Orth aus Warendorf dem Blatt.

Streit um Kartellamt-Entscheidung

Der Vorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte zuletzt beschlossen, “notfalls mit allen sich bietenden juristischen Mitteln” gegen die Auffassung des Kartellamtes zur Zentralvermarktung vorzugehen. Die Behörde hatte zuvor angekündigt, der DFL die geplante zentrale Vermarktung der Bundesliga-TV-Rechte für 2009 bis 2015, die über das Leo-Kirch-Unternehmen Sirius laufen soll, nur zu gestatten, wenn die Zusammenfassungen samstags weiterhin vor 20.00 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sind.

Unitymedia: Fußball-Bundesliga für Neukunden gratis

Wer im August ein Triple Play-Paket mit 20 Mbit/s DSL-Flatrate von Unitymedia bucht, schaut kostenlos die komplette Fußball-Bundesliga-Saison 2008/2009 live im TV. Das Paket kostet monatlich 30 Euro: Mit langsamer DSL-Leitung ist es fünf Euro günstiger zu haben, allerdings ohne Fußball.

Das Triple Play-Paket für monatliche 30 Euro beinhaltet eine DSL-Flatrate mit bis zu 20 Mbit/s, einen Telefonanschluss inklusive Flatrate ins deutsche Festnetz sowie über 70 TV-Sender und 67 Radioprogramme in digitaler Qualität. Neukunden, die zwischen dem 4. und 31. August bestellen, können darüber hinaus alle Spiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga anschauen.

Mit 10 Mbit/s 5 Euro günstiger

Alternativ zu dem Paket mit 20 Mbit/s DSL bietet Unitymedia außerdem eines mit 10 Mbit/s DSL-Flatrate für 25 Euro im Monat. Hier ist die Fußball-Bundesliga allerdings nicht inklusive.

Das Fußball-Paket umfasst alle 612 Spiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga live in der Saison 2008/2009 inklusive Konferenzschaltung, Exklusiv-Interviews, Hintergrundberichten und vielen weiteren Features.

Auch Kabel-TV-Pakete jetzt inklusive Fußball

Auch bei den beiden Pakete “Digital TV PLUS” und “Digital TV EXTRA” für monatliche 12,90 Euro gibt es die Bundesliga nun als Gratis-Zugabe. Die Aktion gilt ebenfalls bis 31. August, die Pakete haben eine Laufzeit von 24 Monaten. Das Bundesliga-Paket läuft mit dem Ende der Saison automatisch aus.

Voraussetzung für das Angebot ist der digitale Kabelanschluss, ein Digital-Receiver wird kostenlos bereitgestellt. Digitales Kabelfernsehen kann in allen Kabelhaushalten in NRW und Hessen empfangen werden.