DFL: Kirch-Deal wackelt – übernimmt Murdoch?

BUNDESLIGA Wie es nach der Entscheidung des Kartellamts mit der Bundesliga weitergeht, ist derzeit völlig offen. Bei Sirius sieht man das Geschäftsmodell in Frage gestellt. Ein anderer Medien-Mogul soll in den Startlöchern stehen. Derweil regt sich massive Kritik an der Behörde.

ach der Entscheidung des Bundeskartellamts zur Vermarktung der Bundesliga-Rechte in der vergangenen Woche ist die Zukunft des Kirch-Deals, mit dem der Liga 500 Millionen Euro pro Spielzeit garantiert werden sollen, offen. Gegenüber dem “Spiegel” sagte Kirchs Vertrauter Dieter Hahn: “Unter den Einschränkungen, die das Kartellamt mit seiner Lex ‘Sportschau’ fordert, gibt es keinen Wettbewerb mehr. Dann sind wir auch nicht mehr in der Lage, 500 Millionen zu garantieren”.

 

In der vergangenen Woche hatte das Kartellamt mitgeteilt, die geplante Vermarktung, die unter anderem als Modell vorsieht, die Free-TV-Berichterstattung auf eine Zeit nach 22 Uhr zu verlegen, verstoße unter den derzeitigen Gegebenheiten der Zentralvermarktung der Liga gegen kartellrechtliche Bestimmungen. Nachverhandlungen unter den geänderten Vorzeichen hält Hahn für wenig zielführend. “Das ist für die DFL so wenig interessant wie für uns”, sagte er.

 

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