Fernsehen von morgen – Dreidimensionalität als neuer Trend
Die TV-Industrie forscht fleißig, damit plastische Fernsehbilder ohne Hilfsmittel im Wohnzimmer-Kino Einzug halten. Wer sich an dreidimensionale Filmerlebnisse zurückerinnert, denkt an schlecht sitzende Plastikbrillen mit roter und grüner Folie, schwummrige Kinosäle und rasante Achterbahnfahrten, die einen im Sessel hektisch hin- und herschaukeln lassen. Geht es nach findigen Entwicklern, ist damit bald Schluss. Die Technik hält ohne störende Sehhilfen Einzug in unsere Wohnzimmer. An vorderster Front dabei ist die kleine oldenburgische Entwicklerschmiede Charisma Technologies. Wie der patentierte „HD Executive“ getaufte Standard genau funktioniert, verrät Geschäftsführer Ralf Lohmann nicht – die Konkurrenz hört schließlich mit. Klar ist: Das Geheimnis schlummert in einem unscheinbaren grauen Kasten, der fünf Kilogramm schweren „3D TV Master Unit“, die herkömmlichen Fernseh- und DVD-Bildern auf dem Plasmaschirm eine scheinbar unendliche Tiefenwirkung verleiht.
Quelle: satundkabel