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Microsoft XBox Live, künftig auch Filme von Canal Plus empfangbar

Paris – Microsoft und die französische Pay-TV-Gruppe Canal Plus wollen künftig gemeinsam Angebote des Pay-TV-Anbieters über die Microsoft-Plattformen verbreiten.

Das berichtet Canal Plus heute in einer Pressemitteilung. Der Vertrag beinhaltet zunächst, interaktive Angebote von Canal Plus über die Spielekonsole Xbox 360 anzubieten, die bereits in einer Million französischer Haushalte zu finden sei. Die Inhalte umfassen vor allem Filme und Fußballübertragungen und sollen mit unveröffentlichten Inhalten der Xbox Live kombiniert werden.

Der Vertrag beinhaltet vorerst die Inhalte der Video-on-Demand-Plattformen Canalplay und Foot Plus von Canal Plus. In einer zweiten Etappe soll das Angebot durch weitere Titel von Canal Plus und von Microsoft-Plattformen ergänzt werden.

Dabei soll Canalplay die Microsoft-Videos um 6 000 Titel ergänzen. Darunter sind Canal Plus zufolge auch 3 000 Filmtitel. Das Video-on-Demand-Angebot von Canal Plus ermöglicht Abonnenten den Zugang zu den Sendern von Canal Plus und den Mitgliedern der Xbox Live den Zugang zu Inhalten über Antenne.

Dazu zählen “Le Grand Journal”, “Plus Clair”, “Dimanche Plus” und “Le Zapping” sowie 30 Kinofilme im Monat, Fiktionales, Serien und Dokumentationen. Auch Sportsendungen wie die Champions League, die spanische, deutsche und italienische Meisterschaft sowie die französische erste Liga umfasst das Angebot.

Satte Rabatte Microsoft Windows 7

Wer das neue Betriebssystem Windows 7 bereits jetzt, vor dem offiziellen Verkaufsstart erwirbt, bekommt einen deutlichen Nachlass.

Der Softwarehersteller Microsoft führt sein neues Betriebssystem Windows 7 im Oktober mit mehreren Rabatten in den Markt ein. In einer Vorverkaufsaktion könnten sich Kunden in Deutschland ab 15.7. die “Home Premium”-Version für 50 Euro sichern, berichtete das Unternehmen am Donnerstag in München.

Wer vor dem offiziellen Start am 22. Oktober einen PC mit der Vorgängerversion Windows Vista kauft, erhalte vom Freitag (26.6.) an ein kostenloses Update. Dabei fällt nur eine Bearbeitungsgebühr an, die vermutlich unter zehn Euro liegen wird. Bis Ende des Jahres sollen die Vollversionen zudem zu reduzierten Preisen erhältlich sein. Wie viel das System ab 2010 kosten wird, teilte Microsoft nicht mit.

Zum Verkaufsstart im Oktober werden für die “Home Premium”- Version für Privatnutzer rund 120 Euro fällig, die “Professional”- Variante kostet 285 Euro, “Ultimate” rund 300 Euro. Ab Anfang 2010 seien die Preise höher, erklärte das Unternehmen, ohne Details zu nennen. Auch zur 50-Euro-Aktion nannte es keine Einzelheiten – der Verkauf erfolge “so lange der Vorrat reicht”.

Windows 7 kommt im Oktober

Microsoft wird sein neues Betriebssystem Windows 7 früher als geplant auf den Markt bringen.

PCs mit Windows 7 seien vom 22. Oktober an zu haben, sagte Microsoft Senior Vice President Bill Veghte am Dienstag in mehreren Interviews. Um dieses Ziel zu erreichen, würden die letzten Programmierarbeiten an dem neuen System im Juli abgeschlossen werden. Microsoft-Partner erhalten ihre Versionen bereits in der zweiten Juli-Hälfte. Windows 7 kommt in den sechs Varianten “Starter”, “Home Basic”, “Home Premium”, “Professional”, “Ultimate” und “Enterprise” mit gestaffelten Fähigkeiten. Preise teilte Microsoft bislang noch nicht mit.

Mit Windows erwirtschaftete Microsoft im vergangenen Geschäftsjahr 2008 rund ein Drittel seines Gesamtumsatzes von 60 Milliarden Dollar. Das Programm des Softwaregiganten läuft schätzungsweise auf 90 Prozent aller Personal Computer weltweit. Nach einem Misserfolg mit dem Vorgängersystem Windows Vista steht das Unternehmen von Microsoft-Chef Steve Ballmer unter großem Druck, einen möglichst reibungslosen Übergang zu der neuen Systemsoftware Windows 7 hinzubekommen.

Veghte sagte, die Reaktionen der Kunden auf die Vorabversion (“Release Candidate 1″) von Windows 7 habe bei Microsoft die Zuversicht gestärkt, mit dem neuen System bereits am 22. Oktober auf den Markt zu gehen.

Die Versionen im Überblick

Windows 7 Starter – entspricht einer Mischung aus “Vista Starter” und “Home Basic”. Wird nicht als Retail-Version angeboten, sondern nur zusammen mit einem PC verkauft. Als einzige Version weist sie größere Limitationen auf: keine Aero-Glass-Oberfläche, kein Media Center, maximal drei Anwendungen gleichzeitig, keine Erstellung von “Home Group”-Netzwerken.

Windows 7 Home Premium – Ein der beiden Hauptversionen sowohl für den Retail-Markt als auch für die Systemhersteller. Enthält wie Vista Home Premium alles Wichtige, es fehlen unter anderem weiterreichende Backup-Funktionen, das EFS-Verschlüsselungssystem und die Möglichkeit Remote Desktops zu hosten. Das “Premium” weist darauf hin, dass es – als heimliche sechste Version – dann doch wieder ein “Home Basic” geben soll. Ähnlich wie bei Vista Starter allerdings nur in Schwellenländern; in Deutschland wird “Home Basic” weder erhältlich sein noch sonst irgendeine Rolle spielen.

Windows 7 Professional – Die zweite Hauptversion wird es ebenfalls als Retail und für die Systembuilder geben. Ähnlich wie bei XP werden die zusätzlichen Features im Vergleich zur billigeren Variante für die meisten Nutzer unerheblich sein. Sie umfassen vor allem die bei “Home Premium” noch als fehlend genannten Teile sowie eine erweiterte Funktionalität im Netzwerk und bei der Gruppenarbeit.

Windows 7 Enterprise – Wie bisher ist die Enterprise-Edition ausschließlich zur Volumenlizenzierung vorgesehen. Der inhaltliche Umfang entspricht Windows 7 “Ultimate”.

Windows 7 Ultimate – Die Top-Version beinhaltet im Vergleich zu “Professional” zusätzliche Tools und Anwendungen wie DirectAccess, BitLocker, AppLocker und BranchCache – alle zielen sie auf eine erhöhte Sicherheit und Netzwerk-Produktivität ab. Zwar wird es “Ultimate” sowohl als Beigabe zu Komplett-System als auch im Retailmarkt geben. Microsoft will allerdings den Marketingaufwand für diese Version minimal halten; dementsprechend erwartet man auch nur sehr kleine Stückzahlen.

Quelle: satundkabel