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Orion Cable will Primacom und Tele Columbus fusionieren

Der drittgrößte deutsche Kabelnetzbetreiber Orion Cable will seine beiden Tochtergesellschaften Primacom und Tele Columbus fusionieren. Die börsennotierte Primacom soll Tele Columbus unter Einbeziehung eines Investors übernehmen, berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”. Durch die Fusion sollen jährlich 15 Millionen Euro eingespart werden.
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Kabelnetzbetreiber will Geld sparen

“Aus meiner Sicht gehören beide Firmen zusammen”, wird Primacom-Vorstandsvorsitzender Michael Buhl in der Zeitung zitiert. Derzeit würden die mehr als 50 Kreditgeber nach einer Lösung für den Kabelnetzbetreiber suchen. Eine erste Maßnahme sei die Ablösung von Markus Schmid gewesen, dem mehrere Banken die harte Sanierung nicht zugetraut haben sollen, schreibt die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” weiter. Schmid musste Mitte Juli sowohl als Vorstandsvorsitzender von Tele Columbus als auch als Primacom-Chef seinen Posten räumen. Durch die Fusion erhoffen sich die Konzerne neues Kapital, um ihre hohen Schulden reduzieren zu können.

Komplizierte Struktur

Sowohl Primacom als auch die Orion-Tochter Tele Columbus sind Kabelanbieter vor allem im Osten Deutschlands. Die Tele Columbus GmbH wurde 1985 gegründet, die Primacom AG entstand Ende 1998. Im Jahr 2005 wurde Tele Columbus von Unitymedia übernommen. 2006 übernahm dann Orion Cable die Tele Columbus Gruppe wiederum von Unitymedia, wobei ein Teil der Gruppe an die Regionalbetreiber ish und Kabel BW ging. 2008 schafften Primacom und Tele Columbus einen einheitlichen Marktauftritt. Mitte 2008 verkaufte Orion Cable seine regionalen Tele-Columbus-Kabelnetze in Nord- und Süddeutschland an den Konkurrenten Kabel Deutschland. Ende 2008 übernahm Unitymedia Teile des Kabelnetzes von Primacom. Alleiniger Gesellschafter der Tele Columbus Gruppe ist die Orion Cable GmbH, deren Eigentümer über die Muttergesellschaft Escáline internationale Investoren sind.

US-Behörde FCC fordert mehr Bildung im Kinder-TV

Die unabhängige amerikanische Medienaufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC)will den Schutz von Kindern im digitalen Informationszeitalter verbessern. Das berichtet Pressetext. Wie FCC-Vorsitzender Julius Genachowski bei einer Anhörung vor dem US-Senat erklärte, sei es notwendig, die diesbezüglichen neuen Herausforderungen und Chancen, die die Entwicklung der modernen Medien mit sich gebracht hat, auszuloten bzw. zu nutzen. Neben strengeren Kontrollen und der Verschärfung von Jugendschutzmaßnahmen im Internet zielt die Regulierungsbehörde dabei vor allem auf die TV-Sender ab. Diese sollen in Zukunft dafür sorgen, dass dem Bildungsangebot im Kinderfernsehen ein deutlich höherer Stellenwert zukommt als bisher. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste allerdings das bestehende Regelwerk der FCC aus dem Jahre 1996 überarbeitet werden, das Rundfunkanstalten zur Ausstrahlung von drei Stunden Kinder-Bildungs-TV pro Woche verpflichtet. www.pressetext.com

Astra will HDTV-Plattform HD+ als Prepaid-Modell anbieten – angeblich keine Adressierung

Der Satellitenbetreiber SES Astra will seine neue HDTV-Plattform HD Plus, der unter anderem RTL und Vox angehören, als Prepaid-Modell anbieten. Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von Astra Deutschland, erklärte laut einem Bericht des Branchendienstes “Digital Insider” am Montag auf dem Medienforum NRW, dass es deshalb auch keine Adressierbarkeit des Endkunden geben werde: “Der Kunde ist uns und den Sendern nicht bekannt”.

Astra wolle laut Digital Insider bei HD+ lediglich die Technik und die Vermarktung übernehmen. Das schließe nach Elsäßers Worten nicht mit ein, dass Astra auch Set-Top-Boxen anbieten werde. “Der Kunde kauft eine HDTV-Box, ein Modul und die Smartcard”, erklärte Elsäßer.

Besserer Schutz für Kinder im TV

Die Kinderkommission des Bundestags will Kleinkinder und Säuglinge bei der Mitwirkung an Medienproduktionen stärker schützen. Sie regte deshalb die Einrichtung eines Ethikbeirats für die Produktion von Rundfunksendungen an. Hintergrund ist die RTL-Serie “Erwachsen auf Probe”, in der Kleinkinder in die Hände fremder Leute gegeben werden. Auch öffentliche Proteste hätten die Ausstrahlung der Sendung nicht stoppen können, sagte die Vorsitzende der Kinderkommission, Ekin Deligöz. Da ähnliche TV-Produktionen zu befürchten seien, müsse man gegensteuern.

Panasonic X15 Exzellente Bewegungsdarstellung in HD-Qualität

 

 

Hamburg, Juni 2009 – Panasonic baut seinen LCD-Bereich weiter aus und präsentiert mit der X15-Serie leistungsstarke LCD-Fernseher für ein anspruchsvolles Fernseherlebnis. Das IPS-Alpha-Fine-Black-Panel mit einem dynamischen Kontrastverhältnis von 40.000:1, die V-Real 4 Signalverarbeitung sowie die 100 Hz Intelligent Frame Creation Bildverarbeitungstechnologie sorgen für extra klare und scharfe Bilder mit exzellenten Schwarzwerten. Für den entsprechend hochwertigen Klang sorgt das V-Audio Surround Sound System. Die optimale Vernetzung durch VIERA Image Viewer und VIERA Link schafft zusätzlich ein optimales Heimkinovergnügen. Von außen glänzen die neuen Modelle in edlem klavierlack-schwarz und neuerdings auch in modernem silber (nur TX-L32X15PS).

Die neuen LCD-Modelle TX-L37X15P, TX-L32X15P und TX-L32X15PS setzen Hollywood-Filme ebenso wie Sportereignisse bestmöglich in Szene. Sowohl das Modell mit 97-Zentimetern Bilddiagonale als auch die beiden 80-Zentimeter Varianten in silber bzw. schwarz sind mit dem IPS-Alpha-Fine-Black-Panel ausgestattet, das eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel und ein Kontrastverhältnis von 40.000:1 aufweist. Das IPS-Alpha-Fine-Black-Panel verbessert durch eine Minimierung des Streuungslichtes den Kontrast und die Schwarzdarstellung. Mit einem vertikalen und horizontalen Blickwinkel von 178 Grad ermöglichen die Modelle einen nahezu uneingeschränkten Blick auf das Bildgeschehen von fast jeder Raumposition aus. Alle Geräte der X15-Serie verfügen zudem über die 100 Hz Intellgent Frame Creation Technologie, die mit Hilfe einer vektorbasierten Bewegungserkennung in alle Richtungen Zwischenbilder interpretiert und einfügt. Hierdurch werden Nachzieh- und Verzerrungseffekte bei Szenen mit schnellen Bewegungen minimiert. Unterstützt wird Intelligent Frame Creation durch die V-Real 4 Signalverarbeitung. In vierter Generation ermöglicht diese Technologie leuchtende Farben und eine lebendige Darstellung durch eine präzise Bildverarbeitung.

Um den hohen Maßstäben der Bildverbeitung auch akustisch gerecht zu werden, ist die X15-Serie mit allen notwendigen Vorraussetzungen für einen optimalen Klang ausgestattet. Sämtliche Modelle verfügen über V-Audio Surround Sound mit 20 Watt Lautsprecherleistung.

Die neuen LCD-Modelle der X15-Serie beweisen außerdem, dass ein Mehr an Technik nicht mit mehr Komplexität gleichzusetzen ist. Dank VIERA Link zeichnen sich die Panasonic LCD-Fernseher durch eine spielend leichte Bedienung aus. So können entsprechend ausgestattete AV-Geräte wie Panasonic Blu-ray Player oder HD-Camcorder problemlos über die VIERA TV-Fernbedienung angesteuert werden, wenn alle Geräte durch HDMI-Kabel verbunden sind. Über den VIERA Image Viewer können zusätzich digitale Fotos und Videos auf dem großen Flatscreen angeschaut werden. Damit alle Geräte genügend Platz an den Flachbild-TVs finden, verfügen die Modelle der X15-Serie über drei HDMI-Anschlüsse, die seitlich bzw. an der Rückseite angeordnet sind.

Die neue LCD Generation trägt über den technischen Features hinaus auch den ökologischen Grundsätzen von Panasonic Rechnung. Die neuen Modelle sind besonders energieeffizient und überzeugen mit einer Lebenszeit von bis zu 60.000 Stunden, reduziertem Stromverbrauch und integriertem Eco-Modus.

Die neuen VIERA LCD-Modelle TX-L37X15 und TX-L37X15 sind ab sofort im Fachhandel erhältlich.

Über Panasonic:
Die Panasonic Corporation ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion elektronischer Produkte für eine Vielzahl von Kundenbedürfnissen im privaten, geschäftlichen und industriellen Bereich. Der in Osaka, Japan, ansässige Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 31. März 2009) einen konsolidierten Netto-Umsatz von 7,77 Billionen Yen/78,4 Milliarden US-Dollar. Die Aktien des Konzerns sind an den Börsen in Tokio, Osaka, Nagoya und New York (NYSE: PC) notiert. Weitere Informationen über das Unternehmen und die Marke Panasonic finden Sie unter http://www.panasonic.net.

Quelle: panasonic

ARD und ZDF wollen in einem Jahr HDTV-Test starten

Berlin (dpa) – ARD und ZDF wollen Fernsehübertragungen in hoher Auflösung (HDTV) in einem Testbetrieb zur Leichtathletik-WM in Berlin im August 2009 aufnehmen.

Das ZDF gehe davon aus, dass bereits von Januar 2009 an rund ein Viertel des ZDF-Angebots in HDTV ausgestrahlt werden könne, sagte ZDF-Intendant Markus Schächer dem «Handelsblatt» (Freitagausgabe) am Rande der Funkausstellung IFA in Berlin. Zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver im Februar 2010 wollen die öffentlich-rechtlichen Sender dann die reguläre Ausstrahlung in hoher Auflösung aufnehmen.

Die Elektronik-Industrie hatte jahrelang auf eine raschere Einführung von HDTV-Übertragungen gedrungen, da so gut wie alle heute verkauften Flachbild-Fernseher auch HD-tauglich sind. Die Sender verwiesen auf hohe Kosten für entsprechende Produktions- und Übertragungstechnik. HDTV ermöglicht dank einer höheren Zahl von Bildpunkten ein deutlich besseres Bild als der heute PAL-Standard.

Quelle: sueddeutsche

Zentralvermarktung des DFB-Pokals durch erlaubnis des Kartellamt

Das Bundeskartellamt hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Zentralvermarktung des DFB-Pokals erlaubt. Das aktuelle Modell sei kartellrechtlich nicht zu beanstanden, da es neben den Live-Spielen im Pay-TV auch eine umfangreiche und zeitnahe Highlight-Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen gebe, sagte Behörden-Sprecherin Silke Kaul der Zeitung “Die Welt” (Mittwochausgabe).

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Freiwillige Prüfung

Der DFB hatte sein neues Vermarktungsmodell nach den jüngsten Querelen um die zentrale Vergabe der TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga freiwillig zur Prüfung eingereicht und zu Wochenbeginn offiziell Grünes Licht bekommen.

Alle Spiele bei Premiere

In dieser Saison werden alle Spiele des Traditionswettbewerbs erstmals vom Bezahlsender Premiere gezeigt. Gleichzeitig gibt es aber in jeder Pokalrunde weiterhin einzelne Live-Spiele sowie ausführliche Zusammenfassungen aller Begegnungen im Free-TV. Damit sieht das Kartellamt den Verbraucher an den Vorteilen der Zentralvermarktung angemessen beteiligt.

Experten: Keine Parallele zur Bundesliga

Experten warnen nun davor, die Pokal-Entscheidung auf die Bundesliga zu übertragen. “Jeder Fall muss einzeln betrachtet werden. Die Auswirkungen auf den Markt sind in beiden Fällen unterschiedlich”, sagte Kartellrechtler Mark Orth aus Warendorf dem Blatt.

Streit um Kartellamt-Entscheidung

Der Vorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte zuletzt beschlossen, “notfalls mit allen sich bietenden juristischen Mitteln” gegen die Auffassung des Kartellamtes zur Zentralvermarktung vorzugehen. Die Behörde hatte zuvor angekündigt, der DFL die geplante zentrale Vermarktung der Bundesliga-TV-Rechte für 2009 bis 2015, die über das Leo-Kirch-Unternehmen Sirius laufen soll, nur zu gestatten, wenn die Zusammenfassungen samstags weiterhin vor 20.00 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sind.